Wintermeister

16. Dezember 2009

Der erste Teil der Saison ist zu Ende. Doch wir beginnen ganz am Anfang, mit der Vorbereitungsphase. Die ganze erste Vorbereitungsphase habe ich mit dem Swiss Premium Team vom LKZ-Handball absolviert. Es war eine harte Zeit, doch es hat sich sicherlich gelohnt, und ich konnte sehr viel profitieren. In der zweiten Vorbereitungsphase sind wir nach Deutschland und Luxemburg gereist, um dort Trainings-Turniere zu spielen. Diese sind sehr erfolgreich verlaufen. Von Spiel zu Spiel konnten wir Neues dazu lernen und uns an internationale Härte gewöhnen. Seit diesen Turnieren ist der Teamgeist gut und wir „Jungen“ haben uns hervorragend ins Team integriert und unsere Rolle in der Mannschaft mehr oder weniger gefunden.

LK Zug Handball NLA (Quelle LK Zug)

LK Zug Handball NLA (Quelle LK Zug)

Schon bald stand das erste Meisterschaftsspiel vor der Tür. Wir starteten mit dem klaren Ziel in die Saison, den Schweizermeistertitel zu holen! Der Beginn der Saison verlief super, bis auf das einzige Spiel beim amtierenden Schweizermeister in St. Gallen. Diesen Wettkampf verloren wir leider, obwohl wir ¾ des Spiels dominierten und sogar führten…

Im Oktober war nun Europacup angesagt, und zwar die 2. Runde in Weissrussland. Ich war sehr glücklich zu erfahren, dass ich auch mitreisen durfte. Es war ein tolles Erlebnis, in ein Land zu reisen, in dem ich noch nie war. Das Beste an der Reise war jedoch der Sieg gegen das Team HC Druts-Belpak und das Weiterkommen in die 3. Runde!

Die Meisterschaft ging weiter und wir trafen auf das 2. Spitzenteam im Lande, die Nottwilerinnen. Auch dieses Spiel dominierten wir, doch wir konnten nicht beide Punkte nach Hause retten; leider lag nur noch ein Unentschieden drin. Alle anderen Spiele gewannen wir jedoch ohne Probleme und deutlich.

Die Losziehung für die 3. Runde des Europacups war hervorragend für uns. Wir bekamen einen besiegbaren Gegner aus Sardinen, Italien. Diese beiden Spiele fanden zu Hause statt, und wir gewannen beide. Es waren keine leichten Matches, doch wir habe diese Hürde meisterlich genommen.

Leider hatten wir bei der Auslosung für die 4. Runde nicht sehr viel Glück und bekamen ein Top-Team aus Russland zugelost. Diese Runde, das Achtelfinal, wird im Februar in Rostov, am Schwarzen Meer in Russland, ausgetragen. Dort gilt es, möglichst viel von dem Weltklasseteam zu profitieren und die Atmosphäre in der Halle zu geniessen.

Das letzte Meisterschaftsspiel der Saison hatten wir gegen das erstplatzierte Nottwil, welches wir nach einem harten Match gewannen. Dank diesem Sieg sind wir nun Wintermeister und können mit einem guten Gewissen in die Weihnachtspause.

Doch leider müssen wir in der zweiten Saisonhälfte auf eine Schlüsselspielerin (Name) verzichten, welche nach Dänemark in die höchste Frauenhandball-Liga der Welt wechselt, um den Spitzenhandball mit dem Sportstudium zu kombinieren.

Der zweite und wichtigste Teil der Saison beginnt im Januar. Wir werden natürlich kämpfen, um endlich den Schweizermeistertitel zu holen. Den Grundstein dafür haben wir gelegt und so werden die Gegnerinnen hoffentlich grossen Respekt vor uns haben!

von Livia Schifferle KVin4

KUTU Einsatz in der 2. Bundesliga (Germany)

30. November 2009

von Silvan Honauer

Im letzten Frühling wurde ich von einem deutschen Turner angefragt, ob ich Lust hätte, Bundesliga zu turnen. Ohne lange zu studieren, habe ich ihm einfach zugesagt.

So bin ich dann am Freitag, 9. Oktober 2009 ganz alleine mit dem Zug nach Augsburg gefahren. Nach einer sechsstündigen Fahrt wurde ich von Max abgeholt. Die Fahrt war leider noch nicht fertig, da wir noch 45min mit dem Auto nach Buttenwiesen fahren mussten. Der TSV Buttenwiesen ist auch der Verein, für den ich starten konnte. In der Trainingshalle angekommen, wurde ich auch schon von der ganzen Mannschaft willkommen geheissen. Das Training lief für mich nicht so gut, da ich von der Reise sehr müde war. Nach dem Training hatten wir noch eine Teamsitzung wo wir die Taktik für den Wettkampf besprachen. Anschliessend ging das ganze Team miteinander Abendessen. Ich übernachtete dann bei einem Trainer zu Hause. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Auto nach Monheim, wo der Wettkampf stattfand. Der Wettkampf gelang mir nicht wunschgemäss, denn ich hatte schon am ersten Gerät zwei Stürze. Meine Teamkollegen kamen auch nicht an ihre Bestleistungen heran und deshalb hatten wir den Wettkampf leider verloren.

Silvan Honauer (KVin 4)

Eine Woche später ging ich wieder nach Buttenwiesen. Ich fühlte mich wesentlich besser als vergangene Woche. Dieses Mal hatten wir den Wettkampf vor mehr als 400 Zuschauern, zu Hause in Buttenwiesen. Ich konnte mich ziemlich gut präsentieren, aber durch zu viele Eigenfehler blieb der Wettkampf ziemlich ausgeglichen. Erst die letzte Übung hat den Wettkampf zu Gunsten von Buttenwiesen entschieden. Dieser Sieg gegen Ulm war für uns der erste in der Saison und deshalb auch sehr wichtig.

Nach einer dreiwöchigen Wettkampfpause bin ich am Freitag, 6. November 2009 wieder nach Buttenwiesen zurückgekehrt. Mit einer Fangruppe von 70 Personen und zwei Bussen, fuhren wir zwei Stunden nach Weilheim. Ich hatte einen sehr guten Tag und konnte für die Mannschaft 27 Scorerpunkte erturnen und wurde auch Topscorer des Tages. Dank diesem überragenden Sieg, konnten wir uns von den Abstiegsplätzen absetzen.

Am 21. November 2009 hatte ich noch den letzten Wettkampf in Buttenwiesen. Der Wettkampf fand wieder zu Hause in Buttenwiesen statt. Weil wir die letzten zwei Wettkämpfe so überragend gewonnen hatten, kam das ganze Dorf zuschauen. Die Halle war mit den über 600 Zuschauern fast überfüllt. Der Wettkampf lief von Anfang an für uns, denn wir waren schon nach dem Boden in Führung und gaben diese nicht mehr her. Dies war unser dritter Sieg in Serie und bedeutete, dass wir in der Tabelle auf Platz fünf vorrückten.

Der TSV Buttenwiesen hat am Samstag, 28. November 2009 noch den letzten Wettkampf gegen Herbolzheim. Wenn Sie den Wettkampf gewinnen würden, könnten wir sogar auf Platz vier vorrücken und damit die beste Platzierung, seit dem Aufstieg in die Bundesliga, erreichen.

VINTO Pandemie-Vorsorge: Interview mit Dr. med. Stefan Scheufele (Medigym Baar)*

17. November 2009

Die Pandemiewelle rollt an. Hysterie oder Gleichgültigkeit - wie soll man sich richtig verhalten? VINTO sprach mit dem Sportarzt Dr. med. Stefan Scheufele (Medigym Baar) über die Risiken für SportlerInnen.

Dr. med. Stefan Scheufele (VINTO Medical Team)

Dr. med. Stefan Scheufele (Bild Medigym)

Frage 1: Die Schweine Grippe scheint nun auch die Innerschweiz erreicht zu haben, sind Sportler ansteckungsgefährdeter als normale Bürger?

Stefan Scheufele: “Nein. Sportler gehören sicherlich nicht zur Risikogruppe. Das heisst, dass auch keine grundsätzliche Impfung empfohlen ist. Problem des neuen Grippevirus ist ja vor allem die leichte Übertragungsmöglichkeit. Dies hat natürlich vor allem Konsequenzen bei Mannschaftssportarten. Siehe z.B. Miroslav Klose: Seine Kinder sind erkrankt, weshalb er für das Länderspiel freigestellt wurde, obwohl er im Moment gesund ist.

Frage 2: Swiss Hockey empfiehlt den Spielern nach dem Match auf das gewohnte Shakehands zu verzichten, bzw. nur noch mit Handschuhen den Gegner zu verabschieden. Sind solche Vorsichtsmassnahmen auch für alle anderen Sportarten angezeigt (Fussball, Handball, Volleyball, etc.)?

Stefan Scheufele: “Wie bereits gesagt, wird das Virus durch direkten Kontakt sehr leicht übertragen. Deshalb auch die vermutlich inzwischen allgemein bekannten Regeln, dass man am besten in Firmen oder sonstigen Einrichtungen mit vielen Personen Wert auf das Händewaschen, oder sogar das Aufstellen von Desinfektionsmitteln, legt. Ich sehe grundsätzlich keinen Unterschied betreffend der Sportarten. Es fragt sich jedoch, ob man wirklich auf das Hände schütteln verzichten muss.”

Frage 3: Besteht in Nasszonen (Dusche, Schwimmbäder, Whirlpools , etc.) erhöhte Ansteckungsgefahr, bzw. gibt es für diese Orte bestimmte Verhaltensregeln?

Stefan Scheufele: “In Nassräumen besteht eine längere “Überlebenszeit” für einen Virus. Deshalb auch hier: Eigenes Handtuch!! Kein “Verleih”, wenn ein Mannschaftskamerad seines vergessen hat. Gut abtrocknen.”

Frage 4: Wann oder bei welchen Symptomen sollte man undbedingt zu Hause bleiben? Kann man mit Training die Grippe heraus schwitzen? Wann kann man mit dem Training nach einer Grippe wieder beginnen?

Stefan Scheufele: “Es ist davon auszugehen, dass speziell die Erkrankung mit dem Schweinegrippevirus mild verlaufen sollte. Dennoch: Bei Anzeichen einer (auch leichten) Atemwegsinfektion kein Training, zuhause bleiben. Bei Unsicherheit TELEFONISCH Rücksprache mit dem Hausarzt. Grundsätzlich gilt: Bei Fieber KEIN Training. Es ist immer möglich, dass sich bei Training in erkranktem Zustand ein Erreger im ganzen Körper ausbreiten und auch Schädigungen am Herzen erzeugen kann. Beginn des Trainings erst wieder bei vollständiger Regeneration, das heisst, dass kein Fieber mehr bestehen darf. Natürlich geht fast jeder Leistungssportler wieder ins Training, wenn ihm “nur noch etwas die Nase läuft”.”

Frage 5: Ist eine Impfung für Sportler zu empfehlen? Soll man sich gleich gegen die saisonale Grippe ebenfalls impfen lassen?

Stefan Scheufele: “Meines Erachtens bzgl. Schweinegrippe Nein. Hier stellt man jedoch derzeit fest, dass jeder Experte etwas anderes empfiehlt. Ich denke, dass natürlich die Einstellung jedes Einzelnen sehr wichtig ist. Hat also jemand grosse Angst vor einer solchen Erkkrankung, so sollte er sich lieber impfen lassen. Wenn man davon ausgeht, dass Sportler alles für ihre Gesundheit tun, so gehören sie sicherlich nicht zur Hochrisikogruppe, die auf jeden Fall impfen sollten.
Bei der saisonalen Grippe sieht es ähnlich aus: Sportler gehören nicht zur Risikkogruppe. Eine schwere Grippeerkrankung kann jedoch eine ganze Saison kaputt machen, sofern die Erkrankung im schlechtesten Moment auftritt.
Hier würde ich eher eine Impfung empfehlen, jedoch auch hier sehe ich keine einheitliche Linie. Es hängt wirklich vom Einzelnen ab.”

Herzlichen Dank für das Interview und viele Abwehrkräfte wünscht Ihnen

das VINTO – Team

*Dr. med. Stefan Scheufele
ist Facharzt für Allgemein- und Sportmedizin und leitet in Zug/Baar ein medizinisches Trainingszentrum.
Der ehemalige deutsche Spitzenvolleyballer ist seit 2006 Mitglied des VINTO – Medicalteams. Weitere Angaben finden Sie unter: http://www.medigym.ch

VINTO an der Zentralschweizer Bildungsmesse (ZEBI)

09. November 2009

Mit zwei Referaten zum Thema “Spitzensport und Ausbildung?” informierte VINTO über die Hürden, welche junge Sporttalente in der Ausbildung zu überspringen haben.

Die Zentralschweizer Bildungsmesse findet im zwei Jahres Rhythmus statt. VINTO tritt dabei traditionell am Sonntag im Forum der Halle 2 auf. Während sechs Tagen besuchen zirka 18′000 SchülerInnen und 12′000 Erwachsene die Messe auf der Luzerner Allmend.

Ralf Frigg zeigte dem zahlreich erschienenen Publikum die heutigen Anforderungen des Leistungssportes, aber auch die der Arbeitswelt auf. Neben der Vorstellung der Innerschweizer Swiss Olympic Partner Schulen wurde das VINTO - Ausbildungskonzept den Zuöhrern näher gebracht, zusätzlich gab es noch einige Tipps für die Ausbildung in Sport und Beruf für den Nachhauseweg.

Eine angepasste Inhalte des Referates sind ebenfalls an den beiden VINTO - Informationsabenden am 24. November 09 und dem 13. Januar 2010 zu hören. Weitere Infos, sowie ein VIDEO dazu finden Sie unter www.vinto.ch!

Was für ein Saisonauftakt!

29. Oktober 2009

von Nicole Horat (KVin4)

Vergangenes Wochenende startete der Skiweltcup mit dem Eröffnungsrennen in Sölden. Ich war total gespannt. Leider konnte ich das Rennen der Frauen nicht mitverfolgen, doch für das Rennen am Sonntag war ich bereit!

v.l.n.r. Ted Ligety , Didier Cuche, Carlo Janka

Sonntag, 10.30 Uhr und das Rennen begann gleich mit unserem Schweizer Top-Fahrer Didier Cuche. Ihm gelang eine gute Fahrt, mit einem sehr starken Schlussteil. Nun ging es mit den Topfahrern Schlag auf Schlag weiter. Wie es der Zufall wollte, starteten genau die ersten sieben in der Reihenfolge der Weltcuprangliste. Als zweites nahm Benjamin Raich den Kampf gegen den Rettenbach-Gletscher sowie gegen die Zeit von Didier Cuche in Angriff. Oben lag er noch in Führung, doch gegen das starke Finish von Didier konnte er nicht mithalten und verlor 0.75 Sek. Unterwegs war Ted Ligety; er zeigte wie immer eine akrobatische Fahrt, doch sie war schnell und so kam er bis auf 0.36 Sek. an Cuche heran. Weiter folgte Massimiliano Blardone: Er zeigte eine starke Fahrt und reihte sich gleich hinter Ligety ein. Svindal, welcher angeschlagen war und gar einen Startabbruch in Erwägung gezogen hatte, zeigte eines solide Fahrt. Doch oben stand noch der Weltmeister, Carlo Janka und bereits nach der ersten Zwischenzeit liess er sein Können aufblitzen. Der gute Steilhang sowie der Schlussteil verhalfen ihm zum dritten Zwischenrang. Was für eine Rangliste nach den Top-Fahrern. Natürlich hatte die Schweiz noch weitere Trümpfe am Start und so qualifizierten sich mit einer guten Fahrt auch Marc Berthod, Silvan Zurbriggen, für ihn war es die erste Qualifikation in einem Riesenslalom und Sandro Viletta. Marc Gini sowie Beat Feuz, welcher von seiner Verletzung erstmals wieder in den Weltcup zurückkehrte, und Ami Oreiller, welcher sein Debüt im Weltcup gab, reichte es nicht in den zweiten Lauf. Doch die Schweizer waren auch so top vertreten.

Start zum zweiten Lauf: Die Spannung stieg, Sandro Viletta konnte sich von seinem 26. auf den 17. Rang hervorkämpfen und Silvan Zurbriggen holte seine ersten Weltcup Punkte in der Disziplin Riesenslalom. Marc Berthod, er trainiert nun wie einst Bode Miller mit seinem eigenen Trainer und fährt von Rennen zu Rennen mit seinem Wohnmobil, zeigte einen guten zweiten Lauf und dies reichte ihm zum 15. Schlussrang: Dies bedeutet die halbe Miete für die Olympia Qualifikation.

Jetzt waren die sechs besten aus dem ersten Lauf an der Reihe, Svindal schied nach einem Fehler aus, Raich heiss auf einen Podestplatz, fuhr aggressiver und war schnell: zwischenzeitliche Führung für ihn. Jedoch nicht lange, denn der Italiener Blardone liess sich seinen Vorsprung nicht nehmen, sondern baute ihn noch aus. Top drei, Carlo Janka startete zu seinem zweiten Lauf, doch schon bald war sein Vorsprung verschwunden und ein Rückstand entstand. Doch zum Schluss drehte er noch einmal zünftig auf und er rettete 0.01 Sek. Vorsprung ins Ziel. Weiter ging es mit Ted Ligety, ähnlich wie bereits im ersten Lauf, war er akrobatisch unterwegs, aber sehr schnell: starke letzte Zwischenzeit mit 0.80 Sek. Vorsprung. Dies war die Fahrt zum vorläufigen Sieg, allerdings büsste er auf dem letzten Streckenabschnitt noch Zeit ein. Einer stand noch oben, der Führende des ersten Laufes, Dider Cuche. Nach einer Schrecksekunde mit beinahem Ausscheiden im oberen Streckenteil konnte er den Vorsprung bis zur ersten Zwischenzeit halten, doch bei der zweiten Zwischenzeit wurde aus seinem Vorsprung von 0.37 Sek. ein Rückstand von 0.01 Sek. Allerdings zeigte er, wie bereits im ersten Lauf sein unglaubliches Gleitvermögen und fuhr einen sagenhaften Vorsprung von 0.60 Sek. heraus.

http://videoportal.sf.tv/video?id=cd60fb1d-1e4d-4ade-94dc-f7abbc322fa9

Was für ein Rennen.!!!

Didier Cuche feiert seinen zehnten Weltcupsieg, den dritten im Riesenslalom. Neben dem sensationellen Sieger stand natürlich auch Janka auf dem Podest, welcher nach seiner Viruserkrankung glücklich, doch bescheiden wie immer, über seine Top Platzierung ist.

Den Medien konnte man schon vor den Rennen entnehmen, dass die Schweizer in guter Verfassung sind, doch dass sie bereits im ersten Rennen eine solche Mannschaftsbilanz herausfuhren, wurde nicht erwartet. Bereits erfüllten Cuche und Janka die Selektionskriterien für die Olympiade in Vancouver. Sensationeller Start in den Skiweltcup: Die Schweizer Skination zeigte sich einmal mehr von ihrer besten Seite.

Mixed Martial Arts - Fördert Kampfsport Jugendgewalt?

26. Oktober 2009

von Simon Schnüriger (KVin4)

Mixed Martial Arts oder kurz MMA ist eine eigenständige, relativ moderne Art des Vollkontaktsports. Populär geworden ist MMA, weil Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten angewendet werden dürfen. Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Kicktechniken des Boxens und Kickboxens als auch den Bodentechniken des Jiu-Jitsu, Ringens und Judos. Dass im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf, ist das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Vollkontaktsportarten.

Ziel des MMA ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch Abklopfen aufgibt, K.O. geht oder der Schiedsrichter den Kampf abbricht.

MMA hat sich vor allem in den Vereinigten Staaten in den letzten zehn Jahren zu einer populären Sportart entwickelt. Mittlerweile setzt man MMA sogar mit American Football, Basketball und Eishockey gleich.

In der Schweiz ist MMA jedoch wenig bekannt und auch in Zukunft erwartet man nicht einen grossen Boom der Sportart.

Vor allem in Europa sind viele Leute der Meinung, dass Kampfsport die Jugendgewalt, die sowieso stetig zunimmt, noch weiter steigert. Viele kritische Stimmen stemmen sich gegen MMA. Jugendliche werden in Kampfsportschulen ausgebildet, wie sie einen Kampf gewinnen können, indem sie verschiedene Schläge und Bodentechniken lernen. Doch bei den meisten geht es nicht darum, die gelernten Schläge auf der Strasse an hilflosen Menschen anzuwenden. Vielmehr wollen sie sich mit anderen Kämpfern in einem fairen, respektvollen und harten Kampf messen und gewinnen.

Mixed Martial Arts oder kurz MMA

Mixed Martial Arts oder kurz MMA

Ich bin der Meinung, dass man den Kampfsport und die Jugendgewalt klar trennen sollte.

Jugendliche, die eine Kampfsportart ausüben, dürfen nur in ihrer Kampfsportschule und nicht auf der Strasse kämpfen, ansonsten riskieren sie einen Ausschluss aus dem Training. Ausserdem lernt man den respektvollen und ehrlichen Umgang mit einem Gegner. Ich denke auch, dass man die Aggressionen, die sich in einem aufstauen, in diesem intensiven und sehr harten Training gut abbauen kann.

Wenn man in den Medien hört, dass es eine Schlägerei gab oder eine hilflose Person zusammengeschlagen wurde, dann denke ich nicht, dass jemand, der Kampsport betreibt und genau weiss, was er mit seinen Schlägen und Tritten bewirken kann, dazu fähig ist, so etwas zu tun. Dazu kommt, dass solche Täter oft aus einem schwachen Umfeld kommen und auch sonst schon psychisch krank sind.

Bis jetzt hat noch kein MMA-Kämpfer die Vinto-Lehre begonnen. Wahrscheinlich ist die Sportart in Europa einfach noch zu wenig bekannt. Aber wer weiss, wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt.

Hier noch ein Link zur Sendung Sportlounge im Schweizer Fernseher.

Ich fand die Diskussion über MMA sehr interessant.

http://videoportal.sf.tv/video?id=47cd9949-10e7-45d0-90b0-1b86d49f160f

Segel Schweizermeisterschaft in Estavayer-le-lac

20. Oktober 2009

Bericht von Yannick Brauchli

Zwischen der Junioren EM und der SM hatten wir zwei Wochen zeit, um die Batterien aufzuladen und uns wieder neu zu fokussieren.

Im Vorfeld der SM zählten uns viele zu den Favoriten. Für uns war allerdings klar, dass drei bis vier Teams um den Titel kämpfen würden. Das beste Team der letzten Jahre und Olympiateilnehmer von Peking waren die Topfavoriten.

Siegerfoto SM 2009

Siegerfoto SM 2009 (Yannick 3.v.l.)

Die SM hätte eigentlich am Donnerstag 2. September starten müssen. Wegen der stürmischen Winde konnte allerdings nicht mal daran gedacht werden auszulaufen. Für den Freitag sahen die Prognosen nicht vielversprechender aus. Die Wettfahrleitung setzte deshalb den ersten Start bereits um 8 Uhr an. In der Hoffnung, dass der Wind noch nicht zu fest über den Neuenburgersee fegen würde. Die Entscheidung zahlte sich aus.

Bei mittelmässigem Wind, konnten zwei umkämpfte Wettfahrten gesegelt werden. Trotz vielen Positionswechseln, segelten wir regelmässig. Mit einem zweiten und ersten Laufrang, setzten wir uns bereits an die Spitze der Zwischenrangliste.

Die Wetterkapriolen gingen am Samstag weiter. Eigentlich war Bise angesagt, leider blieb der See den ganzen Tag flach. Den Tag an Land verbrachten wir mit anderen sportlichen Aktivitäten.

Am Sonntag blies dann die angekündigte Bise. Bei 20-30 km/h Wind konnten vier Läufe durchgeführt werden.

Uns lief es ausgezeichnet. Dank guten Stärten und schlauer Taktik dominierten wir unsere Gegner von A bis Z. Wir hätten nicht mal mehr zur letzten Wettfahrt antreten müssen, so gross war unser Punktevorsprung.

Wir sind somit eines der jüngsten Teams, welches den SM-Titel je gewonnen hat. Für mich persönlich, war es auch eine riesige Genugtuung, nachdem ich den grössten Teil der letzten Saison verpasst hatte, weil mein Ex-Segelpartner aus dem Spitzensport ausstieg.

News gibt’s unter: www.brauchlisailing.blogspot.com

Funktionelles Konditionstraining bei VINTO

19. Oktober 2009

Seit dem Sommer trainieren die VINTO Athleten in den Basistraining nach der Trainingsphilosophie des funktionellen Konditionstraining. Mit dem neuen Konditionstrainer Pieter Smeets erfahren die Athleten hochqualitative Trainings, welche vor Verletzungen schützen und eine nachhaltige Entwicklung der eigenen Kraft ermöglichen.

Dass VINTO damit auch im Sportangebot nach neusten trainingswissenschaftlichen Methoden trainiert zeigen auch die Beispiele aus den Medien - hier z.B. aus dem Bereich des Fussballs

-> Funktionelles Krafttraining im Fussball

In Zukunft wird VINTO seine Trainings auch für interessierte Athleten, welche nicht einer VINTO Klasse angehören öffnen, damit auch sie von den professionellen Angeboten profitieren können.

KICK OFF 2009 - Filzbach

16. August 2009

Wie jedes Jahr fahren die VINTO-Jungfüchse in eine Kick-Off Woche, wir hatten die Ehre ins Sportzentrum Kerenzerberg zu fahren. Dort angekommen ging es auch gleich los, nach einer kurzen Begrüssung durch Herrn Sidler und Herr Frigg ging es auch gleich schon an die erste Aufgabe, wir sollten die Einrichtung mit unseren Handys fotografieren, z.B. das Hallenbad, die 400m-Rennbahn, usw. Nach dem Zimmerbezug gab es noch eine kleine mentale Lektion durch Herr Frigg, und das war es auch schon vom ersten Tag.

Eingang Sportzentrum Kerenzerberg

Eingang Sportzentrum Kerenzerberg

Nebenbei noch etwas zu unserer Klasse, dieses Jahr ist sie sehr einheitlich gebildet mit sieben Eishockeyspielern, zwei Fussballer, einem Basketballspieler und einer Golferin. Der zweite Tag begann mit dem riesigen Frühstücksbuffet, danach hiess es „ran an die Laptops“, wir begannen mit dem Einrichten unserer Arbeitsgeräte. Nebst Outlook wurde uns auch das Moodle von VINTO erklärt. Und wir machten noch eine kleine Präsentation unsererseits, welche wir mittels Ton aufnahmen, alles nachzuhören auf dem Moodle unter VINTO 09. Was für uns Sportler so ziemlich immer das Highlight des Tages war, ist natürlich die Sport-Session. Nach einer kleinen Kraft-Challenge, konnten wir ein bisschen spielen, von einer abgemagerten Art von Football bis zu einem Mix aus Basketball und Fussball war so ziemlich alles dabei was ein Sportler sich wünscht. Am Abend, nach dem feinen Abendessen, erklärte uns Herr Sidler noch wie wir uns als VINTOianer zu verhalten haben. Danach hatten wir ein bisschen Freizeit welche wir mit Tischtennis spielen oder mit Filme schauen verbrachten.

Am nächsten Tag ging es gleich weiter mit Outlook, wo wir alle unsere wichtigen Termine speichern mussten. Später erfuhren wir alles über unseren ersten Schultag etc.

Nachmittags konnten wir wiederum eine Tonaufnahme machen, welche auf YouTube ist, man findet das Video wenn man Vinto Statements eingibt. Später beehrte uns Herr Smeets, der Konditionstrainer, und machte mit uns ein kleines Konditionstraining. Nach dem Abendessen hatten wir grundsätzlich frei, jedoch waren noch ein paar kleine Arbeiten für jeden offen. Am letzten Morgen konnten wir noch unsere individuellen Arbeiten beenden, und danach folgte für jeden wohl das absolute Highlight der Kick-Off Woche, das Tennisturnier.

Samuel Bieri - Gewinner des Tennisturniers

Samuel Bieri - Gewinner des Tennisturniers

Jeder gab sein bestes und es machte grossen Spass auch mal etwas anderes zu probieren, zudem kam Herr Beer extra nach Filzbach um auch mitzuspielen, was alle sehr freute. Samuel Bieri gewann das Tennisturnier, mit einer starken Tennisleistung seinerseits, aber auch andere überraschten sehr.

Danach hiess es langsam Abschied nehmen vom Sportzentrum Kerenzerberg, nachdem alles aufgeräumt und abgeklärt war. Allgemein war es eine sehr schöne Woche für alle Teilnehmenden und es war auch praktisch, dass wir uns alle besser kennenlernen konnten. Wir freuen uns alle auf die gemeinsame Schulzeit und hoffen dass wir noch eine lange schöne Zeit zusammen verbringen werden.

Samuel Bieri / Cédric Schneuwly

Statements 1. VINTO Klasse

12. August 2009

Die Athleten der 1. VINTO Klasse bekennen sich zu coolandclean.ch.

1. Ich will an die Spitze

2. Ich verhalte mich fair

3. Ich leiste ohne Doping.

4. Ich verzichte auf Tabak und Canabis und trinke Alkohol, wenn überhaupt, verantwortungsbewusst.

5. Dieses persönliche Statement jeder Athleten findest du im folgenden Videobeitrag. Viel Spass!