Archiv für Oktober 2009

Was für ein Saisonauftakt!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

von Nicole Horat (KVin4)

Vergangenes Wochenende startete der Skiweltcup mit dem Eröffnungsrennen in Sölden. Ich war total gespannt. Leider konnte ich das Rennen der Frauen nicht mitverfolgen, doch für das Rennen am Sonntag war ich bereit!

v.l.n.r. Ted Ligety , Didier Cuche, Carlo Janka

Sonntag, 10.30 Uhr und das Rennen begann gleich mit unserem Schweizer Top-Fahrer Didier Cuche. Ihm gelang eine gute Fahrt, mit einem sehr starken Schlussteil. Nun ging es mit den Topfahrern Schlag auf Schlag weiter. Wie es der Zufall wollte, starteten genau die ersten sieben in der Reihenfolge der Weltcuprangliste. Als zweites nahm Benjamin Raich den Kampf gegen den Rettenbach-Gletscher sowie gegen die Zeit von Didier Cuche in Angriff. Oben lag er noch in Führung, doch gegen das starke Finish von Didier konnte er nicht mithalten und verlor 0.75 Sek. Unterwegs war Ted Ligety; er zeigte wie immer eine akrobatische Fahrt, doch sie war schnell und so kam er bis auf 0.36 Sek. an Cuche heran. Weiter folgte Massimiliano Blardone: Er zeigte eine starke Fahrt und reihte sich gleich hinter Ligety ein. Svindal, welcher angeschlagen war und gar einen Startabbruch in Erwägung gezogen hatte, zeigte eines solide Fahrt. Doch oben stand noch der Weltmeister, Carlo Janka und bereits nach der ersten Zwischenzeit liess er sein Können aufblitzen. Der gute Steilhang sowie der Schlussteil verhalfen ihm zum dritten Zwischenrang. Was für eine Rangliste nach den Top-Fahrern. Natürlich hatte die Schweiz noch weitere Trümpfe am Start und so qualifizierten sich mit einer guten Fahrt auch Marc Berthod, Silvan Zurbriggen, für ihn war es die erste Qualifikation in einem Riesenslalom und Sandro Viletta. Marc Gini sowie Beat Feuz, welcher von seiner Verletzung erstmals wieder in den Weltcup zurückkehrte, und Ami Oreiller, welcher sein Debüt im Weltcup gab, reichte es nicht in den zweiten Lauf. Doch die Schweizer waren auch so top vertreten.

Start zum zweiten Lauf: Die Spannung stieg, Sandro Viletta konnte sich von seinem 26. auf den 17. Rang hervorkämpfen und Silvan Zurbriggen holte seine ersten Weltcup Punkte in der Disziplin Riesenslalom. Marc Berthod, er trainiert nun wie einst Bode Miller mit seinem eigenen Trainer und fährt von Rennen zu Rennen mit seinem Wohnmobil, zeigte einen guten zweiten Lauf und dies reichte ihm zum 15. Schlussrang: Dies bedeutet die halbe Miete für die Olympia Qualifikation.

Jetzt waren die sechs besten aus dem ersten Lauf an der Reihe, Svindal schied nach einem Fehler aus, Raich heiss auf einen Podestplatz, fuhr aggressiver und war schnell: zwischenzeitliche Führung für ihn. Jedoch nicht lange, denn der Italiener Blardone liess sich seinen Vorsprung nicht nehmen, sondern baute ihn noch aus. Top drei, Carlo Janka startete zu seinem zweiten Lauf, doch schon bald war sein Vorsprung verschwunden und ein Rückstand entstand. Doch zum Schluss drehte er noch einmal zünftig auf und er rettete 0.01 Sek. Vorsprung ins Ziel. Weiter ging es mit Ted Ligety, ähnlich wie bereits im ersten Lauf, war er akrobatisch unterwegs, aber sehr schnell: starke letzte Zwischenzeit mit 0.80 Sek. Vorsprung. Dies war die Fahrt zum vorläufigen Sieg, allerdings büsste er auf dem letzten Streckenabschnitt noch Zeit ein. Einer stand noch oben, der Führende des ersten Laufes, Dider Cuche. Nach einer Schrecksekunde mit beinahem Ausscheiden im oberen Streckenteil konnte er den Vorsprung bis zur ersten Zwischenzeit halten, doch bei der zweiten Zwischenzeit wurde aus seinem Vorsprung von 0.37 Sek. ein Rückstand von 0.01 Sek. Allerdings zeigte er, wie bereits im ersten Lauf sein unglaubliches Gleitvermögen und fuhr einen sagenhaften Vorsprung von 0.60 Sek. heraus.

http://videoportal.sf.tv/video?id=cd60fb1d-1e4d-4ade-94dc-f7abbc322fa9

Was für ein Rennen.!!!

Didier Cuche feiert seinen zehnten Weltcupsieg, den dritten im Riesenslalom. Neben dem sensationellen Sieger stand natürlich auch Janka auf dem Podest, welcher nach seiner Viruserkrankung glücklich, doch bescheiden wie immer, über seine Top Platzierung ist.

Den Medien konnte man schon vor den Rennen entnehmen, dass die Schweizer in guter Verfassung sind, doch dass sie bereits im ersten Rennen eine solche Mannschaftsbilanz herausfuhren, wurde nicht erwartet. Bereits erfüllten Cuche und Janka die Selektionskriterien für die Olympiade in Vancouver. Sensationeller Start in den Skiweltcup: Die Schweizer Skination zeigte sich einmal mehr von ihrer besten Seite.

Mixed Martial Arts - Fördert Kampfsport Jugendgewalt?

Montag, 26. Oktober 2009

von Simon Schnüriger (KVin4)

Mixed Martial Arts oder kurz MMA ist eine eigenständige, relativ moderne Art des Vollkontaktsports. Populär geworden ist MMA, weil Techniken aus verschiedenen Kampfsportarten angewendet werden dürfen. Die Kämpfer bedienen sich sowohl der Schlag- und Kicktechniken des Boxens und Kickboxens als auch den Bodentechniken des Jiu-Jitsu, Ringens und Judos. Dass im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf, ist das Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen Vollkontaktsportarten.

Ziel des MMA ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch Abklopfen aufgibt, K.O. geht oder der Schiedsrichter den Kampf abbricht.

MMA hat sich vor allem in den Vereinigten Staaten in den letzten zehn Jahren zu einer populären Sportart entwickelt. Mittlerweile setzt man MMA sogar mit American Football, Basketball und Eishockey gleich.

In der Schweiz ist MMA jedoch wenig bekannt und auch in Zukunft erwartet man nicht einen grossen Boom der Sportart.

Vor allem in Europa sind viele Leute der Meinung, dass Kampfsport die Jugendgewalt, die sowieso stetig zunimmt, noch weiter steigert. Viele kritische Stimmen stemmen sich gegen MMA. Jugendliche werden in Kampfsportschulen ausgebildet, wie sie einen Kampf gewinnen können, indem sie verschiedene Schläge und Bodentechniken lernen. Doch bei den meisten geht es nicht darum, die gelernten Schläge auf der Strasse an hilflosen Menschen anzuwenden. Vielmehr wollen sie sich mit anderen Kämpfern in einem fairen, respektvollen und harten Kampf messen und gewinnen.

Mixed Martial Arts oder kurz MMA

Mixed Martial Arts oder kurz MMA

Ich bin der Meinung, dass man den Kampfsport und die Jugendgewalt klar trennen sollte.

Jugendliche, die eine Kampfsportart ausüben, dürfen nur in ihrer Kampfsportschule und nicht auf der Strasse kämpfen, ansonsten riskieren sie einen Ausschluss aus dem Training. Ausserdem lernt man den respektvollen und ehrlichen Umgang mit einem Gegner. Ich denke auch, dass man die Aggressionen, die sich in einem aufstauen, in diesem intensiven und sehr harten Training gut abbauen kann.

Wenn man in den Medien hört, dass es eine Schlägerei gab oder eine hilflose Person zusammengeschlagen wurde, dann denke ich nicht, dass jemand, der Kampsport betreibt und genau weiss, was er mit seinen Schlägen und Tritten bewirken kann, dazu fähig ist, so etwas zu tun. Dazu kommt, dass solche Täter oft aus einem schwachen Umfeld kommen und auch sonst schon psychisch krank sind.

Bis jetzt hat noch kein MMA-Kämpfer die Vinto-Lehre begonnen. Wahrscheinlich ist die Sportart in Europa einfach noch zu wenig bekannt. Aber wer weiss, wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt.

Hier noch ein Link zur Sendung Sportlounge im Schweizer Fernseher.

Ich fand die Diskussion über MMA sehr interessant.

http://videoportal.sf.tv/video?id=47cd9949-10e7-45d0-90b0-1b86d49f160f

Segel Schweizermeisterschaft in Estavayer-le-lac

Dienstag, 20. Oktober 2009

Bericht von Yannick Brauchli

Zwischen der Junioren EM und der SM hatten wir zwei Wochen zeit, um die Batterien aufzuladen und uns wieder neu zu fokussieren.

Im Vorfeld der SM zählten uns viele zu den Favoriten. Für uns war allerdings klar, dass drei bis vier Teams um den Titel kämpfen würden. Das beste Team der letzten Jahre und Olympiateilnehmer von Peking waren die Topfavoriten.

Siegerfoto SM 2009

Siegerfoto SM 2009 (Yannick 3.v.l.)

Die SM hätte eigentlich am Donnerstag 2. September starten müssen. Wegen der stürmischen Winde konnte allerdings nicht mal daran gedacht werden auszulaufen. Für den Freitag sahen die Prognosen nicht vielversprechender aus. Die Wettfahrleitung setzte deshalb den ersten Start bereits um 8 Uhr an. In der Hoffnung, dass der Wind noch nicht zu fest über den Neuenburgersee fegen würde. Die Entscheidung zahlte sich aus.

Bei mittelmässigem Wind, konnten zwei umkämpfte Wettfahrten gesegelt werden. Trotz vielen Positionswechseln, segelten wir regelmässig. Mit einem zweiten und ersten Laufrang, setzten wir uns bereits an die Spitze der Zwischenrangliste.

Die Wetterkapriolen gingen am Samstag weiter. Eigentlich war Bise angesagt, leider blieb der See den ganzen Tag flach. Den Tag an Land verbrachten wir mit anderen sportlichen Aktivitäten.

Am Sonntag blies dann die angekündigte Bise. Bei 20-30 km/h Wind konnten vier Läufe durchgeführt werden.

Uns lief es ausgezeichnet. Dank guten Stärten und schlauer Taktik dominierten wir unsere Gegner von A bis Z. Wir hätten nicht mal mehr zur letzten Wettfahrt antreten müssen, so gross war unser Punktevorsprung.

Wir sind somit eines der jüngsten Teams, welches den SM-Titel je gewonnen hat. Für mich persönlich, war es auch eine riesige Genugtuung, nachdem ich den grössten Teil der letzten Saison verpasst hatte, weil mein Ex-Segelpartner aus dem Spitzensport ausstieg.

News gibt’s unter: www.brauchlisailing.blogspot.com

Funktionelles Konditionstraining bei VINTO

Montag, 19. Oktober 2009

Seit dem Sommer trainieren die VINTO Athleten in den Basistraining nach der Trainingsphilosophie des funktionellen Konditionstraining. Mit dem neuen Konditionstrainer Pieter Smeets erfahren die Athleten hochqualitative Trainings, welche vor Verletzungen schützen und eine nachhaltige Entwicklung der eigenen Kraft ermöglichen.

Dass VINTO damit auch im Sportangebot nach neusten trainingswissenschaftlichen Methoden trainiert zeigen auch die Beispiele aus den Medien - hier z.B. aus dem Bereich des Fussballs

-> Funktionelles Krafttraining im Fussball

In Zukunft wird VINTO seine Trainings auch für interessierte Athleten, welche nicht einer VINTO Klasse angehören öffnen, damit auch sie von den professionellen Angeboten profitieren können.