Archiv für Juni 2009

Confederations Cup Südafrika

Mittwoch, 24. Juni 2009

Der Confederations Cup in Südafrika ist die Hauptprobe für die Fussball Weltmeisterschaft 2010.
Italien, Spanien, USA, Brasilien, Ägypten, Irak und Südafrika kämpfen um die diesjährige Trophäe.
Jede Nationalmannschaft vertritt ein Kontinent und die Teams mussten sich durch verschiedene Wettbewerbe für den Confederations Cup qualifizieren.

Im Fernsehen habe ich den Match Spanien-Südafrika mitverfolgt.
Mich hat die schnelle Spielweise der Spanier sehr überzeugt. Natürlich waren sie auch Favorit aber die Südafrikaner kämpfen wacker und konnten sich vor dem spanischen Tor einige male gut in Szene setzen.
Was sicher speziell an den südafrikanischen Fans ist, sind diese lauten Tröten.
Es hört sich fast wie ein Bienenvolk oder ein Motocross-Rennen an.
Diverse Spieler haben sich bereits über den imensen Lärm beschwert, da sie sich dadurch in ihrer Spielweise beinträchtigt werden.
Für die Fussball Weltmeisterschaft 2010 muss man nun schauen, ob man diese lauten Tröten verbieten soll oder nicht.
Eins kann man den Fans auf keinen Fall nehmen. Die Freude und der Spass an ihrem südafrikanischen Nationalteam der “Bafana Bafana”.

Ich denke, dass die nächste Weltmeisterschaft in Südafrika für den ganzen Kontinent Afrika eine grosse Bedeutung hat und es eine riesige Euphorie auslösen wird.
Ich hoffe ich kann das eine oder andere Spiel auch mitverfolgen.

Simon Schnüriger

Italy 2009

Mittwoch, 24. Juni 2009

Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Vorbereitungen für die Ferien laufen auf hochturen. Wie jedes Jahr werde ich zusammen mit meiner Familie nach Cavallino IT gehen. Cavallino ist ein mittelgrosses Dorf an der Adriaküste, welches an die grösseren und wahrscheinlich etwas bekannteren Dörfer Jesolo und Venedig grenzt. Seit nun mehr als 8 Jahren gehen wir zusammen mit 3-4 Familien von Altdorf auf den Campingplatz Union Lido. In diesem stehen uns 8 Restaurants, 11 Buffet Bars, 25 Geschäfte, zwei Wasserlandschaften- einer davon mit einem Wellnässbereich, ein Naturpark von 70.000 qm und ein Sportcenter zur Verfügung. Ich freue mich immer wieder aufs Neue, weil jedes Jahr gibt es eine sehr schöne Zeit und langweilig wird es uns in Italien sicherlich nie.

Blick auf den 6000qm langen Sandstrand.

Blick auf den 6000qm langen Sandstrand.

Das spezielle in diesem Jahr ist, dass ich zum ersten Mal alleine mit dem Auto nach Cavallino fahren werde. Leider müsste ich bereits nach nur 5 Tagen wieder abreisen, da ich in ein Trainingslager gehen muss. Und so haben wir entschieden, dass ich zusammen mit meinem Bruder und meiner Freundin 5 Tage vorher reise. Angst vor der langen Fahrt habe ich nicht, doch ich muss mich sicherlich sehr gut konzentrieren.

Nebst dem grossen Campingplatz gibt es rund um Cavallino noch weitere Attraktionen wie zum Beispiel einer der grössten Wasserpark in ganz Europa, das Aqualandia. Mit der wohl spektakulärsten Wasserrutsche auf der ganzen Welt ist es DIE Attraktion in der grösseren Umgebung. Eine weitere Möglichkeit den Tag ausserhalb des Campingplatzes zu verbringen ist die Gokartbahn in Jesolo. Gegründet wurde sie im Jahr 1961 auf einer Fläche von 80.000 qm und die „Pista Azzurra“ ist noch heute eine  der besten Kartinganlagen der ganzen Welt. Und jetzt geht’s ans vorbereiten und packen – Italy we will come.

Aqualandia in Lido di Jesolo

Aqualandia in Lido di Jesolo

Frauenfussball - SC Kriens Frauen 1

Mittwoch, 24. Juni 2009

Vor einem Jahr erst, wechselte die Frauenabteilung des SK Root nach Kriens. Die Integration bei den Männern stellte man sich nicht leicht vor, jedoch lief es besser als gedacht. Schnell wurden wir Frauen bei den Männern vom Sportclub Kriens aufgenommen.

Nun ist die erste Saison des SC Kriens Frauenteams vorüber. Auf dem 4. Schlussrang konnten wir uns überraschend weit vorne platzieren. Dass wir nach 2 Saisons in der Nationalliga A auf dem 4. Platz stünden, hätte niemand gedacht. Durch grossen Willen, mentale Stärke und Kampfgeist konnten wir uns nach oben aufdrängen. Insgesamt 18 Spiele wurden ausgetragen, darunter waren 11 Siege, 1 Unentschieden und 6 verlorene Matches. Wir können stolz auf unsere Bilanz sein: Total 46 Bälle wurden im Tor versenkt. Davon wurden 20 Tore von Nadja Hegglin, unserer Topscorerin erzielt, welche sich nahe bei ihrer Konkurrentin Ana-Maria Crnogorcevic, der Torschützenkönigin der NLA, auf dem 2. Rang platzieren konnte. Nicht nur Dank den Toren von Nadja Hegglin standen wir im mittleren Teil der Tabelle, sondern auch Dank den Leistungen jeder einzelnen Spielerin unseres Teams. Die Spielerinnen, welche auf dem Fussballplatz standen, die Mitspielerinnen, welche nicht von Anfang an spielen durften, unser Trainerstab, wie auch unser Vorstand hielten zusammen, um das Ziel (mittlere Tabellenhälfte) zu erreichen. Unsere Zuschauer, welche uns kräftig unterstützt haben und das Stadion Kleinfeld zu einer heimeligen Atmosphäre machten.

Rückblickend können wir auf unser Team wie auch auf unser Umfeld stolz sein. Nun erwarten uns einige Veränderungen. Spielerinnen, welche den Rücktritt gegeben haben, sowie auch einen neuen Trainer. Die Frauen des SC Kriens werden sich weiterentwickeln, wie auch andere NLA Vereine Fortschritte machen werden. Wir glauben jedoch daran, dass wir einen Schritt weiter gehen können als unsere Konkurrentinnen. Ich bin mir sicher, dass wir auch diese Herausforderung meistern werden. Ob wir dann in der nächsten Saison unsere neuen Ziele erfüllen werden, steht noch in den Sternen. Zu viele Gedanken über die neue Saison machen ist auch nicht gut, deshalb gehen wir Schritt für Schritt nach vorne und freuen uns auf den Meisterschaftsstart im August.

Vorbereitung FNT WM Qualifikation

Mittwoch, 24. Juni 2009

Nun hat die Vorbereitung für die WM Qualifikation 2009 begonnen. Der erste Nationalmannschaftszusammenzug in der Türkei ist passé und der nächste Termin steht bereits wieder vor der Tür.

Die Vorbereitung begann am Freitag, 13.02.09, als wir nach Antalya flogen. Um 1.30 Uhr endlich im Hotelzimmer, legten wir uns gleich ins Bett, denn bereits 5 Stunden später durften wir wieder aufstehen. Mit 2-3 Trainingseinheiten pro Tag waren wir gut bedient, nur gewöhnte sich unser Körper schwer daran. Muskelkater und Müdigkeit verfolgten uns während dem Tag. Volles Programm hatten auch unsere Physiotherapeutinnen, welche ebenfalls Vollgas gaben.

Am Montag, 16.02.09 war es dann soweit: Der erste Match stand bevor. Die Intensität im Morgentraining nahm stark ab, damit wir die Kraft für den Abend sparen konnten. Am Nachmittag hatten wir kurz Zeit uns für zwei Stunden hinzulegen, bevor es dann richtig los ging. Mit 3 zu 0 besiegten wir das dänische Team. Erschöpft stiegen wir nach dem Match in den Car und fuhren zurück zum Hotel. Dort angekommen, assen wir noch gemeinsam Spaghetti und gingen dann ins Bett, denn am nächsten Tag stand der 2. Match an.

Ein kurzes Auslaufen war am Morgen angesagt, denn unser Körper musste sich erholen. Wir durften somit am Strand entlang joggen und Stretchingübungen machen. Am Nachmittag war es schon soweit, denn der Match begann bereits um 16.00 Uhr. Wegen dem Ausfall eines Schiedsrichters starteten wir erst um 16.30 Uhr. Mit 3 zu 0 verloren wir jedoch das 2. Spiel.

Trotzdem waren wir geschafft, konnten uns jedoch am Abend ein wenig erholen. Zum Glück war am nächsten Tag wieder joggen am Strand angesagt. Am Mittag standen wir dann mit Gepäck in der Lobby, denn es ging wieder nach Hause. Mit dem ersten Zusammenzug zufrieden, flogen wir in die kalte Schweiz zurück. Nun haben wir uns an den Nati-Alltag gewöhnt. Es bleiben uns jedoch nur noch 1 ½ Wochen, dann folgt der nächste Schritt der Vorbereitung, dann nämlich werden wir gegen Slowenien ein Freundschaftspiel machen. Nun hoffen wir, dass wir die WM Qualifikation schaffen werden.

Zurich Climate Regatta

Donnerstag, 18. Juni 2009

Am Wochenende vom 16./17. Mai fand in Zürich die Climate Regatta statt. Letztes Jahr wurde diese Regatta zum ersten Mal durchgeführt.

An normalen Anlässen nehmen die Teams ihre eigenen 470er Jollen mit. Das heisst, jedes Team muss mit einem Auto anreisen. Der Segelsport ist wenig klimafreundlich, denn die Spitzensegler reisen auf der ganzen Welt herum und legen tausende von Kilometern zurück. Ich fahre zum Beispiel rund 20′000 Kilometer pro Saison um an all den verschiedenen Regatten in Europa teilzunehmen.


Die Idee der Climate Regatta ist folgende:

Die Bewältigung der Problematik der Klimaerwärmung wird in den kommenden Jahrzehnten die Menschheit fordern.
Mit dem Zürich Climate Sailing Cup 2009 möchte die ASPRO 470 SUISSE, die nationale Klassenvereinigung der olympischen 470er-Klasse, eine Möglichkeit aufzeigen, wie Segelregatten mit möglichst kleiner Belastung für die Umwelt ausgetragen werden können.
Um die CO2-Emissionen rund um eine Segelregatta möglichst gering zu halten, ist es an der “Zurich Climate Sailing Regatta” nicht erlaubt mit einem motorisierten Privatverkehrsmittel anzureisen.
Die Boote, mit
denen die Regatta ausgetragen wird, befinden sich bereits am Austragungsort und werden vom Veranstalter zur Verfügung gestellt.
Auch die Energie zum Betreiben der Boote, der Wind, wird zur Verfügung gestellt:
vom Klima.

Die innovative Regatta wurde gleich nach der Erstausführung 2008 mit dem Ecosport Preis ausgezeichnet. Das OK durfte einen namhaften betrag in Empfang nehmen.

Die diesjährige Ausführung war nicht vom Wind gesegnet, dafür mit (zuviel) Sonne. Das Teilnehmerfeld war hochkarätig. 5 Olympiateilnehmer, Europameister, Schweizermeister, Kadersegler usw. Alle waren sie anwesend.
Am Samstagmorgen teilte die Wettfahrtleitung die 30 Teilnehmer in 3 verschiedene Gruppen auf. Da nur 10 Boote zur Verfügung standen, segelte jede Gruppe zwei Läufe, danach wurden die Boote gewechselt.

Da wir nicht gerade viel Losglück hatten, landeten wir in der «Todesgruppe» 1, in welche die mit Abstand stärksten Teams zugelost wurden. Pro Gruppe konnten sich immer nur die ersten Drei für das Finale qualifizieren, darum war unsere Taktik bereits klar. Nicht zu viel Risiko nehmen am Start und dann einen Platz unter den ersten drei erkämpfen.

Die Wettfahrtleitung hatte die Regattabahn sehr kurz gesteckt, was zu hart umkämpften und engen Wettfahrten führte. Wir setzten unsere Strategie sehr gut um. Mit drei dritten Rängen qualifizierten wir uns fürs Finale vom Sonntag.

Am Sonntag hätten eigentlich die Finalläufe ausgesegelt werden sollen. Leider sorgte das schöne Wetter für Flaute. Nur gerade ein Lauf konnte in der Goldgruppe (die 10 besten Teams aus der Quali) gesegelt werden. Mit einem erneuten 3. Laufrang sicherten wir uns den 5. Platz im Gesamtklassement.

Um 17 Uhr machten sich alle Athleten wieder auf den Heimweg, ganz CO2 frei!

Übrigens: Die 30 Teams, alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist, ersparten der Umwelt einen CO2-Ausstoss von 1424 kg!

 


 

Saisonrückblick (Handball, LKZ)

Freitag, 05. Juni 2009

Zur Überraschung aller haben wir im März 2008 etwas erreicht, was uns niemand zugetraut hätte. Wir, die Handball 1. Liga-Mannschaft des LK Zug haben den Aufstieg in die Nationalliga B geschafft. Unser Durchschnittsalter beträgt gerade mal 18 Jahre. Es war eine riesen Sensation und wir freuten uns gewaltig. Nach einer harten Vorbereitungszeit starteten wir nun in die kommende NLB Saison. Mit Respekt und grosser Ungewissheit, was wohl alles auf uns zukommen würde.

Bei den ersten Spielen machten uns vor allem die Härte und die Abgeklärtheit der Gegnerinnen Probleme. Sie waren schliesslich auch viel älter und spielten mit viel Erfahrung. Wir hingegen steckten sehr viele Schläge und Rangeleien ein, doch zurück gaben wir nichts! Während den Spielen zeigten wir jedoch schöne Spielzüge und gute Angriffsleistungen, welche bewiesen, dass doch sehr viel Potenzial in uns steckt. Leider konnten wir dies nie über ein ganzes Spiel von 60 Minuten durchziehen. Und so steckten wir viele, sogar sehr viele, ärgerliche Niederlagen und unglückliche Unentschieden ein. Am Anfang der Saison gab man uns Zeit und tröstete uns damit, wir müssten uns zuerst an dieses Niveau und die Härte gewöhnen. Doch dies zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison.

Handball

Handball

Die 27 Spiele flossen dahin und bereits war die Hälfte der Saison vorüber. Nach der kurzen Winterpause gingen wir wieder mit dem klaren Ziel - der Verblieb in der Nati B - auf das Spielfeld zurück . Aber viel zu schnell war der Frühling da und die entscheidenden Spiele, um den Ligaerhalt zu schaffen, in unmittelbarer Nähe. Diese Matches haben wir leider verloren. Dann aber plötzlich, drei Runden vor Schluss, spielten wir unseren besten Match der Saison und zwar gegen das viertplatzierte Team aus Winterthur. Wir konnten den Anschluss wieder an den rettenden Barrageplatz herstellen. Bereits stand das letzte Spiel auf dem Programm. Doch mit diesem Spiel konnten wir leider nichts mehr bewirken. Wir waren abgestiegen. Vor dem heimischen Publikum wollten wir uns jedoch würdig verabschieden und so gelang uns wiederum ein super Spiel. Das Glück war jedoch auch diesmal nicht auf unser Seite, und wir verloren mit einem Goal Differenz gegen die Erstplatzierten aus Zofingen.

Unsere Unerfahrenheit und unser Alter waren die grössten Probleme in dieser Saison. Das Ziel, den Ligaerhalt zu ermöglichen, haben wir leider nur ganz knapp verpasst. Schade!

(von Livia Schifferle)